Tanne

Weitere Namen:
Edeltanne, Gemeine Tanne, Weißtanne (D), Sapine pectiné, Sapin (F), Silver fir (GB), Dennen (NL), Abete bianco (I), Pina beta (E), Jodla (PL)

Besonderheiten:
Kommt zusammen mit Fichte als Fichte/Tanne in den Handel.

Lateinische Namen:
Abies alba, Abies picea, Pinus picea

Herkunft:
Mittel- und Südosteuropa

 

Beschreibung:
Tanne wird etwa 40 m hoch, der Stamm ist bis zur halben Länge astfrei und erreicht einen Durchmesser von bis zu 1,0 m. Der Splint und das Kernholz sind nicht scharf getrennt, sie sind weißlich mit gelblichen oder rötlichen Schimmer. Das Spätholz ist scharf abgegrenzt. Das Holz ist grobfaserig und geradewüchsig, die Zeichnung ist mittelfein und gleichmässig.


Eigenschaften:
Die Darrdichte beträgt ca. 0,32 bis 0,71 g/cm³, die Rohdichte beträgt ca. 0,35 bis 0,75 g/cm³. Das weiche Holz schwindet wenig, lässt sich gut und schnell trocknen, es besteht nur eine geringe Gefahr des Reissens und Werfens. Tanne ist harzfrei.

Bearbeitung:
Das Holz ist mit allen Werkzeugen leicht zu bearbeiten, reisst beim Hobeln aber leicht ein. Es ist gut zu messern, zu schälen, zu spalten, zu schnitzen und zu drechseln.

Haltbarkeit:
Tanne ist nicht witterungsfest, pilz- und insektenanfällig.

Verwendung:
Konstruktionsholz für den Innenausbau, Fussböden, Decken, Möbelherstellung, Sperr- und Tischlerplatten. Dient der Industrie zur Zellstoffgewinnung.

Sonstiges:
Tannen können 500 bis 800 Jahre alt werden und erreichen dabei eine Höhe von 50 m.


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