Esche

Weitere Namen:
Gemeine Esche (D), Common Ahs (GB), Frêne commun (F), Frassino maggiore (I), Jesion (PL)

Besonderheit:

Das ähnlich wie Olivenholz gestreifte Kernholz der einheimischen Esche wird auch als Oliv-Esche bezeichnet.

Lateinische Namen:
Fraxinus exelsior

Herkunft:

Europa und Vorderasien bis Kaschmir


Beschreibung:
Die Esche wird zwischen 20 m und 35 m hoch, die 8 m bis 12 m langen Stämme sind astfrei und etwa 0,4 m bis 1,0 m dick. Der Splint ist weiß und sehr breit. Das Kernholz wird erst später farbig, wirkt grau bis oliv und ist durch Zonen verschiedener Farbtiefe oft unregelmäßig gezeichnet, wolkig oder gestreift. Die Poren im Frühholz sind grob und zu mehrreihigen sauber gesetzten Ringen geordnet. Die Markstrahlen schmal, teilweise stockwerkartig angeordnet.


Eigenschaften:
Die Darrdichte beträgt ca.0,41 bis 0,82 g/cm³, die Rohdichte beträgt ca. 0,45 bis 0,86 g/cm³. Das Holz lässt sich gut trocken, wobei einer technischen Trocknung der Vorzug gegeben werden sollte. Es schwindet mässig, ist hart und sehr elastisch.

Bearbeitung:
Esche lässt sich mit allen Werkzeugen gut bearbeiten, beim Hobeln neigt Ware mit höherer Dichte zum Ausreißen. Das Holz ist messerbar und schälbar. Gedämpft ist das Holz biegbar und gut zu spalten. Nägel und Schrauben sollten vorgebohrt werden.

Haltbarkeit:
Esche ist nicht witterungsfest und nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall, dafür aber relativ säure- und laugenfest.

Verwendung:
Ausstattungsholz und Konstruktionsholz für Wagenbau, Bootsbau, Flugzeugbau, Sportgeräte und Werkzeugstiele, Fässer. Furniere für Möbel und im Innenausbau.


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