Balsa

Weitere Namen:
Corkwood (Brasilien), Maho (Mexico)

Besonderheiten:
Das Holz kann nach 6-12 Jahren eingeschlagen werden.

Lateinische Namen:
Ochroma lagopos

Herkunft:
Tropisches Mittelamerika und Äquatorraum Südamerikas (wird auch in den Tropen Afrikas und Asiens angebaut)

Beschreibung:
Balsa erreicht nach 10 Jahren Wachstum eine Höhe ca. 15 m bis 20 m. Die Stämme sind bis 8 m Länge astfrei und bis zu 0,60 m dick. Der Splint ist sehr breit und fast weiss, machmal etwas rötlich oder bräunlich. Das Kernholz ist nicht abgegrenzt und blass rötlich braun. Die Zuwachszonen sind undeutlich oder überhaupt nicht erkennbar. Die Porenrillen im Längsschnitt sind bräunlich und deutlich erkennbar. Das Holz hat eine grobe Struktur mit einem geraden Faserverlauf.


Eigenschaften:
Die Darrdichte beträgt ca. 0,05 bis 0,13 g/cm³, die Rohdichte beträgt ca. 0,07 bis 0,26 g/cm³, bei besseren Qualitäten liegt das Gewicht bei etwa 0,12 g/cm³. Das Holz schwindet gering und ist nicht leicht zu trocknen. Es neigt zum Reißen und Werfen. Es ist weich und druckempfindlich. Die Bearbeitung ist problematisch, nur mit sehr scharfen Werkzeugen und flachem Schnitt erreicht man eine saubere Oberfläche. Das Holz ist schlecht zu hobeln und feilen, da seine flusigen Späne die Werkzeugschneiden blockieren. Nagel- und Schraubverbindungen sind nicht haltbar. Leimverbindungen dagegen sind haltbar, beim Lackieren wird wegen der großen offenen Poren viel Lack gebraucht. Für tragende Teile und Belastungen ist Balsaholz ungeeignet

Haltbarkeit:
Nicht dauerhaft. Wird leicht von Insekten und Pilzen befallen und von letzteren verfärbt. Nur der Splint lässt sich imprägnieren.

Verwendung:
Wegen seines geringen Gewichts und guten Dämmvermögens wird Balsa gern zur Isolierung und als Korkersatz genutzt. Es wird im Flug- und Schiffsmodellbau und für die Spielzeugherstellung verwendet, für Verpackungen, Bühnenmöbel und -bauten.


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